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Welcher
Wein? Hintergründe bei der Auswahl von Wein und Speisen Teil 1 | weiter
Nicht immer ist es möglich, einen Ratgeber zu Hilfe zu nehmen, wenn es an die Auswahl einer Kombination von Wein und
Speise geht. Eventuell fällt die Einordnung der Speise in eine Kategorie schwer, oder man möchte sich nicht darauf verlassen, das die Erfahrungen anderer Genießer mit den eigenen korrelieren. Vielleicht wünscht man auch einfach
eine außergewöhnliche Zusammenstellung, die aber dennoch nicht einer ausreichenden Grundlage basiert.
Damit man eine solche Kombination auswählen kann, muss man natürlich einiges über die Hintergründe wissen, die solchen
Empfehlungen und Erfahrungen zugrunde liegen. Nicht zuletzt aus diesem Grund erweist sich eine optimale Weinempfehlung oft als so große Kunst.
Bevor man überhaupt an die Hintergründe einer Kombination herangeht muss man wissen, welcher Bestandteil der Speise meist der Geschmacksbestimmende ist. Üblicherweise
prägt die Sauce das Aroma einer Speise weitaus deutlicher als jeder andere Bestandteil; auch bei fleischhaltigen Speisen kann der Geschmack des Fleisches normalerweise keinen intensiveren Eindruck erzeugen. Es ist also davon
auszugehen dass es die Sauce ist, auf die man den Wein abstimmen muss.
Damit man eine solche Abstimmung nun effektiv vornehmen kann muss man wissen, durch welchen charakteristischen
Geschmack sich Saucen auszeichnen. Dabei ist der Gesamtgeschmack weitaus weniger wichtig (dieser ist meist auch nur schwer kurz zu umschreiben), sondern es geht um die charakteristischen Bestandteile, die mit dem Wein
harmonieren können.
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