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Die optimale Trinktemperatur Teil 2 | zurück
Leichte und frische Weißweine hingegen genießt man am besten recht kühl: hier empfiehlt sich eine Temperatur zwischen 8 und 10 Grad Celsius.
Übrigens erwärmt sich ein Wein schon beim Einschenken ins Glas typischerweise um ein oder zwei Grad;
dies sollten sie bei der Wahl der Temperatur in der Flasche oder in der Dekantierkaraffe natürlich berücksichtigen.
Behalten sie allerdings immer die goldene Regel im Hinterkopf, die besagt: ein Wein hat dann die
richtige Temperatur, wenn er ihnen schmeckt!
Wenn man einen Wein trinken oder anbieten möchte, der zum gegebenen Zeitpunkt noch nicht die
gewünschte Temperatur aufweist, so gibt es verschiedenen Möglichkeiten, dies zu ändern.
Die beste Methode ist natürlich, den Wein rechtzeitig in ein entsprechend temperiertes Umfeld wie ein
kühles Zimmer oder einen Kühlschrank zu geben, so dass er die Zeit hat, ganz gemächlich seine Temperatur anzupassen.
Dies ist leider nicht immer möglich oder zweckmäßig; aus diesem Grund kennt der Weinfreund
verschiedenen Möglichkeiten einen Wein zu chambrieren (ihn auf Trinktemperatur zu bringen).
Für einen zu kühlen Wein kann man zum Beispiel auf die Hilfe von warmem Wasser zurückgreifen. Die
Dekantierkaraffe oder die Flasche wird für eine begrenzte Zeit in dieses Wasser gehalten, so dass der Wein auf diese Weise sich der entsprechenden Temperatur annähern kann.
Zur Kühlung eines Weins (zum Beispiel eines am besten kühle genossenen Weißweins) kann man auf einen
Sektkühler zurückgreifen. In diesen Gefäßen ist meist eine schnellere Anpassung an die Temperatur gegeben als in einem Kühlschrank.
Eine Alternative zum Kühler sind Manschetten, die man im Eisfach aufbewahrt. Diese Spezialwerkzeuge
zeichnen sich durch eine schnelle Abgabe ihrer Kälte an die Umgebung aus, was dazu führt, dass diese Kühlmanschetten die schnellste Methode darstellen, Wein effektiv zu kühlen.
>>> Trinkreife
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